Eine Glasfläche mit einem stilisierten, turnenden Menschen darauf. Durch das Glas ist ein Sport- und Gymnastikraum mit Sprossenwand zu sehen.

Unser Behandlungsansatz

Körper, Geist und Seele im Einklang

Portrait der Klinikdirektorin Birgit Richter

Grundlagen

Grundlage unserer Arbeit in der Ostseeklinik Zingst ist die ganzheitliche Sicht des Menschen, die körperliche, seelische und soziale Aspekte umfasst. Im Vordergrund steht die Vorsorge – die Vermeidung von Erkrankung – und die Rehabilitation – die Verhinderung von Verschlechterung von Erkrankungen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, die Erkrankung eines Patienten immer vor dem Hintergrund der jeweiligen individuellen und persönlichen Umstände zu betrachten und verstehen.

Ziele

Über die Besserung des Gesundheitszustandes hinaus liegt das Ziel sowohl der Vorsorge als auch der Rehabilitation für Eltern und Kind darin, beide in die Lage zu versetzen, mit der individuellen Erkrankung angemessen umzugehen. Unsere Patienten werden in die Lage versetzt, Stressauslöser zu erkennen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Wir möchten dazu beitragen, dass Eltern und Kinder ihren Alltag mit mehr Lebensqualität, Freude und gegenseitigem Respekt gestalten können.

Ein Untersuchungs- und Behandlungszimmer mit weißen Fliesen, links an der Wand das Schaubild eines menschlichen Skeletts, darunter eine Liege.
Eine Küche mit großer Küchenzeile im Hintergrund, im Vordergrund ein Tisch mit einer Pyramide aus Memory-Karten, auf denen sich unterschiedliche Gemüsesorten abgebildet sind sowie ein Glas mit Stiften und ein Locher.

Die Patienten schärfen ihr Bewusstsein für gesundheitsschädigende Verhaltensweisen wie z.B. Dys-Stress (negativer Stress), Fehlernährung und Bewegungsmangel und trainieren stattdessen gesundheitsfördernde Maßnahmen. Damit unterstützen wir eine ressourcenorientierte Einstellung des Patienten zur individuellen Erkrankung im Sinne der Salutogenese.

Mutter/Vater und Kind

Die Aufnahme von Eltern und Kindern erfolgt stets gemeinsam, weil durch eine Trennung das Verhältnis zwischen Eltern und Kind in der Regel noch zusätzlich belastet würde. Durch den stationären Aufenthalt in unserem Haus entfällt ein Großteil der alltäglichen Belastung der Eltern, die sich zum Beispiel durch Berufstätigkeit und Anforderungen im Haushalt ergibt. Zudem erübrigen sich lange Wege, die für eine Eltern-Kind Behandlung ansonsten notwendig wären. Somit gewinnen Eltern und Kind mehr Zeit füreinander. Dies führt zu einer Entlastung der Eltern-Kind-Beziehung und wirkt positiv auf die Genesung.

Ein heller Raum mit Spielfiguren, Kinderwägen, niedrigen Holztischen und kleinen Kinderstühlen
Akil Kelmendi, Ärtzlicher Direktor

Ärtztlicher Direktor Akil Kelmendi

Kindergemälde einer Zirkusszene: Links turnt eine Frau turnt auf einer pferdgroßen Ziege, rechts turnt ein Affe an einem Turnring. Der Hintergrund ist fächerartig rot und gelb gestreift.